Richtige Glaswahl in Wintergärten

Bild: Sunshine.de
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Ein Wintergarten ist eine wundervolle Ergänzung zu fast jedem Haus. Doch der Bau ist nicht gerade einfach. Vor allem, wenn es um die Verglasung geht. Nach dem Stützkonstrukt ist sie das wichtigste, wenn es um den Bau des Wintergarten geht. Bauherren sollten hier bereit sein, einiges mehr zu investieren, denn eine gute Verglasung senkt die Heizkosten enorm und rentiert sich schnell. Zudem verhindert sie auch das Entweichen von Wärme aus dem Wohnraum und steigert damit das gesamte Wohngefühl

Glasarten gibt es viele. Generell kann man sagen, dass sie immer teurer werden, je hochwertiger ihre Dämmung ist. Einfachglas ist die einfachste Art der Verglasung und damit auch die, mit den schlechtesten Dämmungseigenschaften. Von dieser Art der Verglasung sei in fast jedem Falle abgeraten. Nicht nur wegen ihre schlechten Isolierung, sondern auch weil sie sehr anfällig für Schwitzwasser und für Einbruchversuche ist.
Nach dem Einfachglas kommt das so genannte Isolierglas. Dieses Glas wurde bedampft und bietet daher einen besseren Wärmeschutz als gewöhnliches Glas. Für Wintergärten in wärmeren Regionen oder die für härtere Pflanzen ausgelegt sind, ist diese Art schon empfehlenswert, wenn sie auch noch ihre Schwächen hat.

Die nächste Stufe bilden doppelt verglaste Fenster, deren Zwischenraum entweder mit Luft oder einem Edelgas gefüllt ist. Sie sind die häufigste Art der WG-Verglasung, denn sie bieten eine gute Isolierung zu moderaten Preisen. Doppelfenster, die mit Edelgas gefüllt sind, haben einen noch höheren Schutzgrad, sind entsprechend aber auch teurer.

An der Spitze der derzeitigen Entwicklung stehen Dreifach-Fenster, deren Zwischenräume mit Edelgas gefüllt sind. Es ist die teuerste und auch die schwerste Variante, die nur auf starken Stützmaterial angebracht werden kann. Die Isolierung ist aber unerreicht hoch. In solchen Gärten ist oft keine weitere Heizung notwendig.

Zusätzlich gibt es noch Kunststoffverglasungen. Von diesen sei aber abgeraten, da sie noch zu anfällig sind. Viele Hersteller arbeiten noch daran, sie zu verbessern.

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