Kaltwintergarten

Beispiel: Wintergarten
Beispiel: Wintergarten

Einen Wintergarten sein Eigen zu nennen wird bei den Deutschen immer beliebter und ist auf dem Weg, der bis dato ungeschlagenen Terrasse den Rang abzulaufen. Dabei muss man bei einem Wintergarten zwischen einem Kaltwintergarten und einem Jahreswintergarten unterscheiden, denn beide haben Vor- und Nachteile. Besonders gefragt ist ein kalter Wintergarten, also so einer, der über keine Heizung oder eine spezielle Dämmung verfügt, denn er ist relativ einfach nachträglich zu errichten.

Die Vorteile sind dabei, dass die Kosten relativ gering sind, denn es muss weder auf aufwendige Heizkörpermontagen noch auf eine frostsichere Unterkonstruktion geachtet werden. Leider ist der Nachteil dann auch augenscheinlich, denn mit Frost ist zu rechnen, so dass ein Kaltwintergarten nur bedingt als Überwinterung für frostempfindliche Pflanzen, wie beispielsweise Zitruspflanzen geeignet ist. Somit müssen lauschige Bücherstudien in tropischer Atmosphäre trotz Schneegestöbers leider ins heimische Wohnzimmer verlegt werden.

Andererseits bietet er in den Jahreszeiten, in denen man seinen Garten am meisten nutzt, nämlich im Frühjahr und Sommer einen ausreichenden Schutz vor schlechter Witterung, so dass auch ein Sommergewitter dem Familiengrillen kein Ende setzen wird. Zudem darf aufgrund der umfassenden Glaskonstruktion davon ausgegangen werden, dass die Sonne bereits im Frühjahr eine ordentliche Betriebstemperatur erzeugt, so dass man quasi ein Gewächshaus inklusive hat.

Letztendlich entscheidet aber der eigene Wunsch, seinen Anbau zu nutzen, darüber, ob die kalte oder beheizte Version die wirklich vorteilhaftere ist. Und natürlich das eigene Budget, dass für ein solches Projekt vorhanden ist, denn sowohl die kalte, wie auch die beheizte Version, haben ihren Preis, die aber durch Größe und Ausstattung stark variieren können.

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