Dachflächenfenster aus Holz oder Kunststoff

Bsp.: Kunststoffwintergarten
Bsp.: Kunststoffwintergarten

Kunststoff oder Holz, für welches Material sich Häuslebauer beim Dachausbau auch entscheiden, hat in erster Linie etwas mit dem optischen Gefallen zu tun. Was die Isolierung angeht, so gibt es generell zwischen beiden Materialien keinen Unterschied. Aber es gibt durchaus Gründe, welche für das eine oder andere Material sprechen. Kunststofffenster werden oft wegen ihrer Stabilität und einfachen Pflege bevorzugt.

Im Gegensatz zu Holzfenstern, welche circa alle drei Jahre neu lasiert und alle fünf Jahre lackiert werden müssen spart man sich einiges an Wartungsaufwand. Obwohl es Kunststofffenster in unterschiedlichen Farben gibt, werden meist neutrale Farben wie weiß eingebaut, da diese sowohl zu unterschiedlichen Fassaden wie auch Dachschindeln passen. Dachflächenfenster aus Kunststoff sind unempfindlich gegen Witterungseinflüsse wie auch gegen Feuchtigkeit, weshalb sie auch problemlos im Bad zum Einsatz kommen können.

Allerdings passen Kunststofffenster nicht zu jedem Gebäudestil, sodass Holzfenster hier die optisch bessere Lösung darstellen. Holz gehört zu den natürlichen, warmen Materialien. Die Lebensdauer von Holzfenstern beträgt je nach Holzart und Wartung zwischen vierzig und fünfzig Jahren. Das natürliche Material verleiht allen Wohnräumen eine heimelige Atmosphäre und verfügt über ausgezeichnete Dämmeigenschaften.

Vor- und Nachteile bei Kunststofffenstern

Die Vorteile von Kunststofffenstern sind ihre Pflegeleichtigkeit. Die Profile sind an den Winkeln zusammengeschweißt, sodass diese sich nicht spalten können. Schwitzwasser oder Feuchtigkeit schadet diesem Material nichts, wodurch Schimmel vermieden wird. Dachfensterprofile aus Kunststoff besitzen einen sehr guten Wärmedämmwert, da ihr Profil aus einzelnen Kammern besteht. Nachteile sind keine bekannt.

Vor- und Nachteile von Dachflächenfenstern aus Holz

Zu den Vorteilen gehört die warme, natürliche Optik. Der Nachteil ist, dass sich in der kalten Jahreszeit das Schwitzwasser im Holzprofil ablagert. Die Fenster müssen circa alle zwei bis drei Jahre frisch gestrichen werden. Die zusammengesteckten Ecken spalten sich mit der Zeit. Holzprofile sind durch das Kondensat sehr anfällig gegen Schimmel. Da Holz permanent arbeitet, verziehen sich die Profile im Laufe der Zeit.

Weblinks:

ift Rosenheim – Betrachtung/Prüfung von Bauteilen und Konstruktionen derFenster-, Fassaden- und Türenbranche unabhängig vom Materialeinsatz

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