Bauliche Gegebenheiten für einen Wintergarten

Bild: Sunshine.de
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Mit dem Entschluss, einen Wintergarten an das eigene Heim anbauen zu wollen, treten automatisch weitere Voraussetzungen in Kraft, die sowohl vor- als auch nach dem Bau beachtet und durchgeführt werden müssen.

Folgende Auflistung soll nun die wesentlichen Aspekte beleuchten:

  • Fundament / Muniereisen:
    Damit der Anbau langfristig standsicher gebaut werden kann, muss zuvor ein entsprechendes Fundament gegossen werden (ähnlich wie bei einem Neubau). Dazu ist es notwendig, die entsprechende Fläche zuvor auszuheben, um entsprechenden Raum schaffen zu können. Passende Muniereisen werden dann in das Fundament eingearbeitet, die diesem zusätzlichen Halt und Stabilität verleihen.
  • Heizungsanlage:
    Zuvor muss sich der Bauherr über die Art der Heizungsanlage Gedanken machen. So kann er zwischen einer Fußboden-, einer Standheizung oder einer Kombination aus beiden auswählen. Je nach Wunsch werden die entsprechenden Leitungen auf den Beton aufgebracht, bevor der abschließende Estrich darübergegossen wird.
  • Regenrinnenablauf:
    Vergleichbar mit einer Hausfassade, so muss auch der Wintergarten unterhalb des Daches mit entsprechenden Regenabflussrinnen versehen werden. Die Leitungen müssen entweder in einen dafür vorgesehenen Kanal oder in eine vergleichbare Alternative münden, damit sich das Wasser zum einen nicht auf dem Dach des Anbaus stauen kann bzw. unkontrolliert an den Seiten herunterläuft.
  • Bündiger Anschluss an die Hausfassade:
    Damit der zusätzliche Wohnraum aufgrund der Witterung nicht feucht werden kann, stellt ein bündiger Anschluss an das Haus einen wesentlichen Aspekt beim Bau dar. So muss die Konstruktion den Gegebenheiten der Fassade zu 100% angepasst werden (ggf. ist eine zusätzliche Isolierung nötig), um Eintrittsstellen für Feuchtigkeit bzw. Kälte zu vermeiden.

Aufgrund der Vielzahl der notwendigen Gegebenheiten für einen Wintergarten ist es sinnvoll, bereits frühzeitig Kontakt zu einer entsprechenden Baufirma aufzunehmen und sich umfassend beraten zu lassen. Somit lassen sich spätere „Überraschungen“ (vor allem finanzieller Art) für den Bauherrn oftmals vermeiden und er weiß bereits im Voraus, auf welche Aspekte besonders geachtet werden muss.

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